Deutsch

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns über Ihr und Euer Interesse. Damit dieses Interesse nicht erlahmt, bemüht sich die Fachschaft Deutsch um Abwechslung und Information zugleich.

Allen Lehrkräften des Faches Deutsch macht es Spaß, die aufgeweckten und dem Unterricht zugewandten Schülerinnen und Schülern unseres Gymnasiums zu unterrichten. Dass das Interesse am Unterricht groß ist, wird durch diese folgende Zeichnung verdeutlicht.

Nun wird es etwas ernster, denn wir möchten die Schülerinnen und Schüler mit den inhaltlichen und methodischen Möglichkeiten unseres Faches etwas für ihr weiteres Leben mitgeben und sie bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit unterstützen. In der Sprache des Kultusministeriums hört sich dies wie folgt an:

 

Bildungsbeitrag des Faches Deutsch

Der Deutschunterricht leistet einen wesentlichen Beitrag zur sprachlichen, literarischen und medialenBildung der Schülerinnen und Schüler. In der Auseinandersetzung mit Texten und Medien und in derReflexion sprachlichen Handelns entwickeln sie Verstehens- und Verständigungskompetenzen, dieihnen helfen, die Welt zu erfassen und eigene Positionen und Werthaltungen begründet einzunehmen.

Das Fach Deutsch trägt damit zur Persönlichkeitsbildung der Schülerinnen und Schüler bei.Aufbauend auf den in der Grundschule erworbenen Kompetenzen bereitet der Unterricht im SekundarbereichI die Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen der gymnasialen Oberstufe, aberauch auf den Übergang in einen berufsbezogenen weiteren Bildungsweg vor. Er zielt auf die Vermittlungderjenigen Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler zur fachlich sachgerechten, methodischselbstständigen sowie kreativen Bewältigung komplexer Aufgabenstellungen befähigen.

Unser Gymnasium ist ein Mittelstufengymnasium, welches im 5. Jahrgang an das in den jeweiligen Grundschulen erworbene Wissen und Können anknüpft, dieses kurz wiederholt, um es dann weiter zu entwickeln und zu vertiefen. Das soll kurz dargestellt werden.

 

Diese Vater-Sohn-Bildgeschichten finden durchaus in der Grundschule im Deutschunterricht Verwendung. Ein erhöhtes Anforderungsprofil wird z.B. dadurch erreicht, dass dem ersten Bild das Bild „Null“ schülerseits vorangestellt werden soll, indem es darum geht, in schriftlicher Form zum Motiv des ersten Bildes hinzuführen und eine Ausgangssituation für die in Bild 1 gezeichnete Handlung zu konstruieren. Weiterhin sollen die Schüler nicht nur mögliche Dialoge zwischen den Figuren entwerfen, sondern auch erste Ansätze eines inneren Monologes, der insbesondere die Gefühlswelt der Figuren zu erkennen gibt. Auch ein „7. Bild“ ist denkbar, indem die Schülerinnen und Schüler davon erzählen, wie das Erlebte in einer der beteiligten Figuren weiter wirkt.

Natürlich wünschen sich die Lehrkräfte des Faches Deutsch, dass Sie sich als Leser in der obigen Bildgeschichte wiederfinden und für sich ein rechtes Maß finden, Ihr Kind bei den anfallenden schulischen Aufgaben zu unterstützen. Lehrkräfte erkennen im Regelfall, was die Leistung eines Schülers oder die eines Elternteils ist.

Nun wieder etwas aus dem Kultusministerium. Das Kerncurriculum des Faches Deutsch will den Erwerb unterschiedlichster Kompetenzen durch die Schüler gewährleisten. Diese Kompetenzen werden Ihnen hier kurz vorgestellt:

 

Erwartete Kompetenzen

Das Fach Deutsch gliedert sich in die vier Kompetenzbereiche „Zuhören und Sprechen“, „Schreiben“,

„Lesen – mit Texten und Medien umgehen“ und „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“. Alle

Kompetenzbereiche sind eng miteinander verknüpft.

 

Sprechen und Zuhören

zu anderen sprechen

vor anderen sprechen

mit anderen sprechen

verstehend zuhören

szenisch spielen

 

Schreiben

über Schreibfertigkeiten verfügen

einen Schreibprozess planvoll gestalten

Texte überarbeiten

zentrale Schreibformenkennen und sachgerecht nutzen

 

Lesen – mit Textenund Medien umgehen

Lesetechniken und Lesestrategien anwenden

Sachtexte, literarische

Texte und Medien verstehen und nutzen

 

Methoden und Arbeitstechniken

(werden mit den Inhalten des Kompetenzbereichs erworben)

 

Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

Äußerungen/Texte in Verwendungszusammenhängen reflektieren und bewusst gestalten

Textbeschaffenheit analysieren und reflektieren

Leistungen von Sätzen und Wortarten kennen und nutzen

Laut-, Wort- und Satzebene kennen und reflektieren

 

Natürlich gibt es zum Deutschunterricht an unserer Schule noch vieles zu sagen, z.B. welche schriftlichen Lernkontrollen geschrieben werden, durch welche Leistungen sich Noten ergeben (in Kurzform: Die Mindestanzahl schriftlicher Lernkontrollen pro Schuljahr ergibt sich aus der Höhe der Deutschunterrichtsstunden pro Woche, also vier Klassenarbeiten bei einem vierstündigen Deutschunterricht/Die Ergebnisse schriftlicher Lernkontrollen und die sonstigen Leistungen fließen etwa zu gleichen Teilen in die Zeugnisnote ein.), ob auch gespielt und vorgelesen wird und vieles mehr. Diesbezüglich sollten Sie sich an die Fachlehrer wenden, die dazu bereitwillig Auskunft geben. Eines kann Ihnen zugesichert werden: Ihr Kind wird im Deutschunterricht Konzentration und Lebendigkeit erleben.

Übrigens hat ein mathematischer Algorithmus  eine Grafik erstellt, die den Durchschnittswert der Schülerzufriedenheit im Deutschunterricht in folgender Weise optisch zum Ausdruck bringt: