Schulprogramm

Die Schule

Das Gymnasium Ottersberg ist eine junge, moderne Ganztagsschule, welche seit 2008 besteht und sich in der Trägerschaft des Fleckens Ottersberg befindet. Ursprünglich zweizügig konzipiert, besuchen nun ca. 430 Schülerinnen und Schüler in durchschnittlich drei Zügen das Gymnasium.

Das festgelegte Einzugsgebiet umfasst alle Ortsteile des Fleckens, mit insgesamt drei Grundschulen. Darüber hinaus entscheiden sich zunehmend auch Eltern und Kinder aus anderen Gemeinden für den Besuch des Gymnasiums.

Als Sekundarstufen I Gymnasium begleitet die Schule die Lernenden bis einschließlich des Jahrgangs 10. Ebenso wie die Jahrgänge 5 – 6, in welchen die Schülerinnen und Schüler aufgrund des Wechsels von den wohnortnahen Grundschulen besondere pädagogische Aufmerksamkeit erfahren, steht der Jahrgang 10 als Einführungsphase in die gymnasiale Oberstufe und gleichzeitig als Abschluss der Sekundarstufe I im Zentrum der gymnasialen Arbeit.

Mit seinem hellen, in die parkähnliche Wümmelandschaft eingebundenen Gebäude gilt das Gymnasium Ottersberg als eine der schönsten Schulanlagen des Landkreises Verden.

Von Beginn an zeichnete sich das Gymnasium durch einen hohen technischen und modernen Standard aus und übernimmt auf diesem Gebiet eine Vorreiterrolle. In Zusammenarbeit mit der sich ebenfalls auf dem Gelände befindenden Oberschule „Wümmeschule“ wird das vielfältige Angebot der Ganztagsschule ergänzt durch ein gesundes Mittagsangebot, das vor Ort zubereitet und ausgereicht wird.

Die Gemeindebibliothek des Fleckens Ottersberg, zu welcher die Schülerinnen und Schüler innerhalb der Schulgebäude unmittelbar Zutritt haben, bietet ein reichhaltiges Angebot an Lektüren und Fachliteratur und ist somit neben dem Schülerarbeitsraum ein geschützter Ort zum Arbeiten, Lernen und Genießen.

Am Gymnasium Ottersberg arbeiten Lehrerinnen und Lehrer, Eltern- und Schülerver-treterinnen und -vertreter eng zusammen und pflegen demokratische Kulturen. Ein starker Eltern-förderverein, örtliche und überregionale Vereine und die Kirchengemeinden bieten eine stabile Einbindung in die Region. Die allen Seiten bekräftigte Verbundenheit ist Ausdruck gegenseitigen Vertrauens und Basis für eine zukunftsorientierte Zusammenarbeit.

Die Entwicklungsüberlegungen sind bestimmt durch das Niedersächsische Schulgesetz und die Möglichkeiten, die das Prinzip der eigenverantwortlichen Schule eröffnet. Die sich innerhalb dieses Rahmens ergebenden Spielräume werden auch in Hinblick auf aktuelle Möglichkeiten und Notwendigkeiten, schuljährlich evaluiert und bildungs-politischen sowie schulinternen Erfordernissen bzw. Neuerungen angepasst, den Ansatz einer ganzheitlichen-humanistischen Bildung und Erziehung (Leitbild) immer im Blick.

Die Arbeit am Gymnasium Ottersberg zielt auf eine Vernetzung von Kompetenz- und Wissensvermittlung, Werteaneignung und Persönlichkeitsentwicklung. Dies impliziert die Entwicklung zur Freiheit des Denkens im Sinne der Fähigkeit zu Selbstbestimmung sowie sozialer Kompetenz im Urteilen und Handeln. Die Ehrfurcht vor dem Leben, Einsichten in dessen Zusammenhänge und die Verantwortung für den Frieden bilden die Grundlage des gemeinsamen Arbeitens.

Die Lehrerinnen und Lehrer begleiten gemeinsam mit den Familien die Schülerinnen und Schüler im Prozess der Entwicklung ihrer Persönlichkeit und befähigen sie zu differenzierter Selbst- und Fremdwahrnehmung.

In der Auseinandersetzung mit fachlichen, kompetenzorientierten und fächerüber-greifenden Unterrichtsinhalten werden am Gymnasium Ottersberg die Grundlagen für lebenslanges Lernen erworben. Das Gymnasium Ottersberg ermöglicht es als Sekun-darstufen I Gymnasium seinen Schülerinnen und Schülern, an jedem weiterführenden Gymnasium das Abitur abzulegen.

Unser Leitbild

Das Gymnasium Ottersberg ist eine innovative weltoffene Schule in Trägerschaft des Fleckens Ottersberg. Es ist ein allgemeinbildendes Gymnasium mit dem Angebot einer offenen Ganztagsschule. Das Gymnasium nimmt aktiv am kulturellen, wirtschaftlichen, sportlichen und sozialen Leben dieser Gemeinde teil. Als eine Schule in Europa pflegt es den interkulturellen Austausch.

Am Gymnasium Ottersberg findet eine gemeinsame ganzheitliche Bildung und Erziehung durch Elternhaus und Schule statt, die die Freude am Lernen fördert. Jeder Schüler wird als individuelle Persönlichkeit anerkannt und in seinem Lernfortschritt wahrgenommen und unterstützt.

Das Gymnasium legt Wert auf die Erlangung von Sozial- und Selbstkompetenzen, insbesondere Engagement und Leistungsbereitschaft. Ziel ist die qualifizierte Vorbereitung der Schüler auf die Erlangung der allgemeinen Hochschulreife.

Grundlage des Handelns sind das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland sowie das Niedersächsische Schulgesetz. In diesem Sinne erzieht das Gymnasium Ottersberg zu sozialer und politischer Verantwortung. Am Gymnasium Ottersberg wird Verant-wortungsbewusstsein für die schulische Gemeinschaft gepflegt und gefördert. Alle Beteiligten streben eine umfassende Gewaltfreiheit, ein Fernbleiben jeglicher Diskri-minierung sowie das bewusste Leben von Toleranz und Hilfsbereitschaft an.

Die Achtung auf die Gesundheit des Einzelnen sowie den Erhalt des Lebensraumes sind Ausdruck der Verantwortung gegenüber der Natur und der Umwelt für die nächste Generation.

Schulleben und pädagogische Arbeit

Das Gymnasium Ottersberg verfügt als kleine Schule mit regionaler Verankerung über ein hohes Potential, das Schulleben für die und mit den Schülerinnen und Schülern im Sinne der Entwicklung von Selbst- und Sozialkompetenzen zu gestalten. Zu dem wird die Entwicklung des Demokratiebewusstseins, eines wachsenden sozialen Engagements, wachsender Verantwortung für andere, aber auch für sich selbst unterstützt durch:

das Präventionskonzept und die Streitschlichterausbildung sowie das Lions-Quest-Konzept „Erwachsen werden“, das Klassenfahrtenkonzept, welches aufsteigend von Jahrgang 5 bis zum Jahrgang 7 die Entwicklung von sozialen und Selbstkompetenzen unterstützt, den Schülerrat des Gymnasiums Ottersberg, der die demokratischen Spielregeln zur Wahrung der Interessen der Schülerinnen und Schüler kennt und einübt und ebenso soziale Bewegung initiiert: als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Hieraus ergeben sich vielfältige Aktionen sozialen Engagements, z.B. der „Run for Help“ oder von Schülerinnen und Schülern durchgeführte Arbeitsgemein-schaften.

Konsequente Mitstreiter in der Schulentwicklung sowie des schulischen Lebens sind die Elternvertreterinnen und Elternvertreter, der Schulelternrat sowie der Schulverein.

Das Gymnasium Ottersberg setzt sich zum Ziel, als Ganztagsschule neben der Familie zum Lebensmittelpunkt der Schülerinnen und Schüler zu werden und sich zu einem Träger öffentlichen Lebens im Flecken Ottersberg zu entwickeln. Dafür wird konsequent eine Vielzahl von unterrichtsnahen (z.B. Physik-AG, Medien-AG etc.), sozialen (Streit-schlichter), sprachlichen (Italienisch, Chinesisch) und die kreativen Fähig- und Fertig-keiten der Schülerinnen und Schüler unterstützenden Arbeitsgemeinschaften (z.B. Band, Handarbeiten) angeboten.

Bildung am Gymnasium Ottersberg

Ausgehend vom Leitbild des Gymnasiums Ottersberg ist die Bildungsidee eine möglichst umfassende, die, ausgerichtet auf das Ziel der Erlangung der allgemeinen Hochschulreife, sowohl den Leistungsgedanken impliziert als auch den einer allseitigen Förderung der Schülerinnen und Schüler. Dies spiegelt sich ganz allgemein wider in den durch das Gymnasium angebotenen Profilen, die bereits ab dem Jahrgang 5 besondere Begabungen spezifisch und individuell fördern und in ihrer Vertiefung und Erweiterung über die Jahrgänge aufsteigend bis zur Klasse 10 als profunde Vorbereitung auf die Einwahl in die Qualifizierungsphase der Oberstufe dienen.

Methodenkonzept

Insbesondere die Bereitschaft und Fähigkeit, in zunehmendem Maße selbständig zu lernen und eigenverantwortlich Leistung zu erbringen, wird gezielt gefördert und auf diese Weise das Selbstwertgefühl der Schülerinnen und Schüler gestärkt.

Verankert sind diese Ziele in einem umfassend formulierten Methodenkonzept, welches für jeden Jahrgang fächerbezogen vermittelt wird. Die Umsetzung wird durch die einzelnen Fachlehrerinnen und Fachlehrer im Klassenbuch vermerkt.

Die Vermittlung von Lernmethoden, wie etwa die Anfertigung von Protokollen, das Auswerten von Diagrammen sowie das Erlernen verschiedener Präsentationsformen im Unterricht unterstützt eigenes zielgerichtetes und effektives Lernen.

Nach Abschluss des Jahrgangs 10 sollen die Schülerinnen und Schüler Lernmethoden und Arbeitstechniken in der Art beherrschen, dass diese in der Qualifikationsphase der Oberstufe oder in der Arbeitswelt verinnerlicht, abruf- und anwendbar sind.

Auf diese Weise entspricht das Gymnasium Ottersberg klar den gegenwärtigen Forderungen nach lebenslangem Lernen.

Medienkonzept

Eine immer größer werdende Bedeutung hat der verantwortungsvolle Umgang mit Medien.

Durch die Ausstattung jedes Unterrichtsraumes mit einem interaktiven Whiteboard, einem Laptop, Beamer sowie Internetzugang und einem darauf ausgerichteten Medien-konzept wird dieser Verantwortung Rechnung getragen.

Im Unterricht wird der Umgang mit den verschiedenen Programmen des PCs sowie der verantwortungsbewusste Umgang mit dem Internet vermittelt. Hierzu werden jahrgangs- und programmbezogene Medientage durchgeführt. Die Beschaffung eines Klassensatzes Laptops bietet die institutionelle Grundlage für deren Durchführung. Durch die am Gymnasium als interne Kommunikationsplattform installierte iServ üben die Schülerinnen und Schüler Umgang und Verantwortung mit Informationen, Verhalten im Chatraum, Gefahren und Möglichkeiten des Internets zunächst in einem geschützten Raum. Das Konzept knüpft an die Erfahrungen der Lernenden mit digitalen und Printmedien aus der Grundschule an.

Zur Steigerung der Lesekompetenzen der Lernenden wird in den Jahrgängen 5/6 durch gemeinsame Bibliotheksbesuche der Klassen in der örtlichen Gemeindebibliothek der Zugang der Schülerinnen und Schüler der Zugang zur Belletristik, aber auch die Nutzung von Nachschlagewerken nahe gebracht.

Unterricht

Den immer globaler werdenden Anforderungen der Studien- und Arbeitswelt kommt die sprachliche Ausrichtung des Gymnasiums entgegen, mit insgesamt drei wahlweise angebotenen Fremdsprachen – Französisch, Latein, Spanisch ab Klasse 6, wobei Spanisch und Latein auch als dritte Fremdsprache im Jahrgang 10 angewählt werden können. Der Englischunterricht wird verpflichtend ab Klasse 5 fortgeführt.

Ergänzt wird diese Sprachenfolge auch durch die individuelle Teilnahme an außer-schulischen sprachlichen Qualifizierungen wie z. B. DELF, DELE und dem Cambridge Certificate. Dieser Idee ist auch die Suche nach Schulpartnerschaften verpflichtet.

Den Schülerinnen und Schülern stehen zahlreiche zusätzliche Unterrichtsangebote zur Verfügung. Das Gymnasium bietet den Lernenden des fünften Jahrgangs die Chance, im Rahmen des Unterrichts ein Blasinstrument (Bläserklasse) zu erlernen und sich somit sowohl künstlerisch zu verwirklichen, als auch im Rahmen eines Orchesters weitere soziale Kompetenzen zu erwerben. Hierbei wird der Unterricht im Fach Musik durch Dozenten der Kreismusikschule Verden tatkräftig unterstützt.

Eine weitere Möglichkeit bietet die begleitete Einwahl der Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 in die durch das Gymnasium angebotenen Wahlfächer Informatik, Dar-stellendes Spiel sowie Spanisch und Latein als dritter Fremdsprache im Jahrgang 10 und darüber hinaus  zusätzlichen freiwilligen Angeboten, etwa im Rahmen von Rhetorik-kursen oder fachspezifischen Praktika. Hier wird den individuellen Interessen und Fähigkeiten und für die Qualifikationsphase der Oberstufe spezifischen Angeboten der umliegenden weiterführenden Gymnasien insbesondere durch die für das kleine Gymnasium Ottersberg sehr vielfältigen Optionen Rechnung getragen.

 

Übergänge

Als Gymnasium, welches die Jahrgänge 5 bis 10 umfasst, verlangt der Übergang von den Grundschulen und auch vom Gymnasium an die weiterführenden Schulen höchste Aufmerksamkeit. Diesem Umstand entspricht das Gymnasium durch eine intensive Zusammenarbeit, welche auf dem Gebiet der Grundschulen im Einzugsgebiet durch einen Kooperationsvertrag gesichert ist.

Die Zusammenarbeit mit dem weiterführenden Gymnasium in Sottrum findet zum Einen auf der Ebene aller Fachbereiche statt und zum Anderen durch einen wechselseitigen Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer an beiden Schulen. Damit soll gewährleistet werden, dass insbesondere das Gymnasium Ottersberg den Anforderungen an den Übertritt der Schülerinnen und Schüler nach Klasse 10 inhaltlich und methodisch gerecht wird.

Eine wichtige Aufgabe ist in diesem Zusammenhang die rechtzeitige Orientierung der Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 und 10 auf die Möglichkeiten einer weiter-führenden Bildung bzw. einer Berufsausbildung. Hier steht der Beratungsaspekt klar im Vordergrund. Zur Schullaufbahnberatung in diesen Jahrgangsstufen gehören allgemein in die Möglichkeiten einführende Veranstaltungen für Eltern und Schülerinnen und Schüler ebenso wie Einzelgespräche. Parallel dazu erhalten die Schülerinnen und Schüler in den Jahrgängen 9 und 10 in enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit sowie dem Fach Politik/Wirtschaft Informationen zu Berufsbildern, Ausbildungs- und Studiengängen. Durch ein berufsorientierendes Praktikum am Ende der Klasse 10/I erarbeiten sich die Schülerinnen und Schüler selbstständig Einblicke in die Berufswelt.

Förderung

Ergänzt wird der Weg der Lernenden durch systematische Förderung, bei dem differenzierte und begabungsgerechte Forder- und Fördermaßnahmen nicht auf reine Wissensvermittlung reduziert sind, sondern vielmehr die Erfahrungsbereiche Wahr-nehmung, Denken, Sprache, Bewegung und soziales Handeln umfassen. Damit werden insbesondere die Bereitschaft und Fähigkeit, in zunehmendem Maße selbständig zu lernen und eigenverantwortlich Leistung zu erbringen, gefördert und auf diese Weise das Selbstwertgefühl der Schülerinnen und Schüler gestärkt.

Interaktive Programme, wie zum Beispiel „bettermarks“ im Fach Mathematik, stellen zunächst den Lernstand der Schülerinnen und Schüler fest, empfehlen auf dieser Basis weitere individuelle Fördermaßnahmen und stellen Materialien zur Verfügung.

Das Projekt „Schüler helfen Schülern“ bietet eine andere Form von Nachhilfeunterricht, indem Schülerinnen und Schüler der älteren Klassen den jüngeren Hilfe bei Haus-aufgaben und fachbezogenen Schwierigkeiten in kleinen Gruppen geben. Hierbei zeigt den älteren Schülern die Arbeit als Tutor, was es heißt, soziale Verantwortung zu übernehmen. Sie entwickeln pädagogische und soziale Kompetenzen, die nicht nur im schulischen Bereich von Vorteil sind. Hiervon profitieren Lehrende und Lernende.

Sowohl interaktive Förderprogramme als auch das Projekt „Schüler helfen Schülern“ bieten Lernenden mit Teilleistungsschwächen den notwendigen Raum, ihre vorhandenen Schwächen in bestimmten fachlichen Bereichen unterrichtsbegleitend und auf den Einzelnen bezogen aufzuarbeiten und abzubauen. Ziel ist den Lernenden ihr fachliches Selbstvertrauen wiederzugeben und ihnen systematisch individuelle Lernstrategien an die Hand zu geben, sodass sie in Zukunft selbstständig den Unterrichtsstoff erarbeiten können und wollen.

Um auch Schülerinnen und Schüler mit einer besonderen Begabung im mathematischen Bereich beizukommen, bietet das Gymnasium Ottersberg die Chance an dem jahr-gangsübergreifenden Projekt „Matheforscher“ teilzunehmen und auch hier eine individuelle Förderung zu erfahren.

 

 

 

Schulentwicklung

Konsequenter Grundsatz der Schulentwicklung am Gymnasium Ottersberg ist die Adaption des humanistischen Bildungsgedankens an die aktuellen gesellschaftlichen Erfordernisse. Daran orientiert sich die konzeptionelle Arbeit am Gymnasium. Dazu gehört die fortwährende Entwicklung und Evaluation beschlossener Konzepte, auf deren Grundlage die Fähigkeit der Schülerinnen und Schüler zu lebenslangem Lernen, die dafür notwendige methodische Vielfalt bei Lernenden und Lehrenden sowie deren Handlungsorientiertheit entwickelt werden sollen.

Qualitätssicherung und -entwicklung finden ihren Ausdruck in den Bereichen der Lehrer-fortbildung, der Unterrichtsentwicklung, der regelmäßigen Evaluation sowie der Dis-kussion über das sich daraus ergebende Veränderungspotential und dessen Umsetzung.

Kurz- und mittelfristige Arbeitsvorhaben

  1. Die Lehrkräfte verbessern ihre Kompetenz im Bereich des selbständigen Lernens, der Binnendifferenzierung, der Ergebnissicherung und des Methoden- und Medieneinsatzes.
  2. Zudem wird die Implementierung von Unterrichtsevaluation angestrebt.
  3. Es wird angestrebt, jahrgangsübergreifende Studienfahrten, Schulpartnerschaften und die Teilnahme an Austauschprogrammen am Gymnasium Ottersberg zu etablieren, um die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf den gelebten europäischen Gedanken sowie die Anforderungen einer zunehmend globalisierten Welt lebensnäher zu gestalten.
  4. Weiterentwicklung einer lern- und bewegungsfreundlichen Umgebung im Schulge-bäude und den umgebenden Parkanlagen.
  5. Implementierung einer aktiven Gesundheitsförderung  für die Schulgemeinschaft.

Unterstützungsbedarf und Maßnahmen

  1. Mit Unterstützung der modularen Unterrichtsentwicklung verbessern die Lehrer-innen und Lehrer die Kompetenzen in den Bereichen des selbständigen Lernens, der Binnendifferenzierung, der Ergebnissicherung und des Methoden- und Medieneinsatzes.
  2. Erarbeitung eines standardisierten, auf Unterrichtseinheiten zugeschnittenen Eva-luierungsbogens zur Messung des Kompetenz- und Wissenszuwachses und dessen Auswertung durch die Lehrerinnen und Lehrer. Die Ergebnisse werden in den Fachschaften kritisch reflektiert und dienen der Weiterentwicklung des Unterrichts.
  3. Eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen Sach- und Sprachfächern wird ebenso angestrebt, wie die Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer bei der Teilnahme an Weiterbildungen, z. B. im Bereich von bilingualem Unterricht. Zudem erfolgt eine Förderung weiterer Fremdsprachen im Bereich des Angebots der Ganz-tagsschule.
  4. Weiterführung der Zusammenarbeit zwischen Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrern, der Oberschule Wümmeschule  und Vertretern des Fleckens.
  5. Gründung eines Arbeitskreises zur Entwicklung eines Gesundheitskonzeptes.