Das Stammraumprinzip

Seit Oktober 2008, also bereits wenige Wochen nach der Gründung der neuen Schule, wurde ein neues Prinzip für den Unterricht eingeführt, zunächst probeweise, inzwischen aufgrund der Zustimmung von allen Seiten, auch offiziell, das Stammraumprinzip. Des bedeutet, dass eine Lehrperson im Normalfall ihren Unterricht in „ihrem“ Stammraum unterrichtet und die Schülerinnen und Schüler zwischen den Räumen pendeln. Eine Lehrperson kann ihren Unterrichtsraum fachspezifisch gestalten, und die Schülerinnen und Schüler nehmen wahr, mit welchen Themen sich andere Klassen gegenwärtig beschäftigen.
Als Grundsatz kann gelten, dass eine Lehrperson mit einer vollen Unterrichtsverpflichtung einen „ganzen“ Unterrichtsraum hat, während Lehrpersonen mit reduzierter Stundenzahl sich einen Raum „teilen“. Naturwissenschaftliche Fachlehrer haben ihren Unterichtsraum dann in den entsprechenden Fachräumen, Chemie bzw. Physik.
Das Stammraumprinzip wurde gleichzeitig mit dem Doppelstundenprinzip eingeführt, dass heißt, der Unterricht findet fast ausschließlich in Doppelstunden statt. So wechseln die Schülerinnen und Schüler in den großen Pausen zum nachfolgenden Unterricht in den Raum des nächsten Lehrers.